26.1.2016: Ruine wird zur Dorfmitte

UPLENGEN. Nur noch der eine oder andere Pinselstrich und dann ist es geschafft. Der alte Schweinestall, Stein für Stein abgetragen und als Dorfkate neu aufgebaut, ist auf dem Dorfplatz in Poghausen dann endgültig der neue Mittelpunkt des Dorfes.

Denn mit Versammlungsraum, Ofenzimmer, Grillplatz und Spielplatz hat die Dorfgemeinschaft einen riesigen Mehrwert für den Ort geschaffen. Die Mittel für diese Maßnahme stammen aus Töpfen des Landes, des Bundes und der Europäischen Union im Rahmen der sogenannten „Dorfentwicklung“. An diesem Programm nehmen gleich acht Ortschaften in Uplengen teil. In den Ortschaften Bühren, Meinersfehn, Neudorf, Neufirrel, Oltmannsfehn, Poghausen, Spols und Stapel werden so bis zu 50 % der Nettokosten eines Projekts gefördert. Für Poghausen bedeutete das am Ende einen Zuschuss in Höhe von 58.830,– Euro.

Entsprechend lobende Worte fand dann auch der Bürgermeister der Gemeinde Uplengen Enno Ennen bei einem Besuch der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann. “Dieses Geld hilft uns, viele notwendige Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Ohne die Eigenleistung unserer Bürgerinnen und Bürger wäre dies aber alles nicht möglich gewesen.”

Dies zeigten auch die Menschen in Poghausen. Dort hatten sich viele der rund 200 Bewohner bei der Neugestaltung eingebracht. In gut zehn Monaten wurde das alte Gebäude abgerissen, der Dorfplatz neu angelegt und die jetzige Dorfkate gebaut. Die Ortsvorsteherin Linda Hinrichs, die gleichzeitig auch Architektin beim Bau war, führte dann auch die Besucher stolz über den neuen Dorfplatz. „Die Poghausener sind eine starke Gemeinschaft. Ihr Zusammenhalt hat sich bezahlt gemacht. Jetzt haben sie eine Dorfmitte, die sich sehen lassen kann.“, stellte Connemann fest.

Gemeinsam mit Bürgermeister Enno Ennen und Bauamtsleiter Hinrich Becker sah sie sich auch noch Projekte in Bühren und Oltmannsfehn an. In Bühren konnte Ortsvorsteher Johann Duis stolz die sanierte ehemalige Volksschule, die seit Jahrzehnten als Dorfgemeinschaftshaus dient, präsentieren. Und gleich vier Projekte schlagen in Oltmannsfehn zu Buche. Ortsvorsteher Hermann Taute zeigte ein ehemaliges Hofgebäude der Gemeinde mit neuem Dach, neuen Fenstern und sanierten Fugen, zwei neue Buswartehäuschen und die sanierte Friedhofskapelle.

Auch in diesem Jahr wollen die Uplengener von den Dorfentwicklungsmitteln profitieren. Allerdings gibt es ein Problem. Die Antragsfristen der EU sind kaum einzuhalten. Deshalb wandte sich Connemann direkt nach dem Besuch an ihren Kollegen im Europäischen Parlament, Jens Gieseke aus Sögel, mit der Bitte um Unterstützung. Denn Bürgermeister Ennen hatte darauf hingewiesen, dass die Antragsfrist 15. Februar Probleme dergestalt bereitet, dass die komplizierten Antragsunterlagen, wie zum Beispiel Pläne und umfassende Leistungsverzeichnisse, bis dahin vorliegen müssen und der Haushalt bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht genehmigt ist. Dies dürfe nicht sein, waren sich die Christdemokraten einig.

Bürgermeister Enno Ennen, Gitta Connemann, Ortsvorsteherin Linda Hinrichs und Hinrich Becker – Leiter Fachbereich Bauen in der Gemeinde Uplengen
Bürgermeister Enno Ennen, Gitta Connemann, Ortsvorsteherin Linda Hinrichs und Hinrich Becker – Leiter Fachbereich Bauen in der Gemeinde Uplengen

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