5.6.2013: Wahrzeichen wird gefördert

PAPENBURG. Auch in diesem Jahr stellt der Bund Mittel für ein Denkmalschutz-Sonderprogramm (IV) zur Verfügung. Damit sollen sanierungsbedürftige Baudenkmäler in Deutschland vor dem Verfall gerettet werden. Das Wahrzeichen des Stadtteils Obenende, die katholische St. Michael Kirche, wird nun in das Programm aufgenommen. „Der Bund wird nun 100.000 Euro für die Dach- und Fassadensanierung bereitstellen.”, freut sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann. Der Haushaltsausschuss hatte jetzt auf Vorschlag des Staatsministers für Kultur und Medien Bernd Neumann MdB den Antrag der Kirchengemeinde bewilligt.
Darüber informierte Neumann jetzt die Christdemokratin. Connemann hatte sich nach einer Besichtigung der Kirche bei ihm für eine Förderung stark gemacht. „St. Michael ist der bunte und frohe Mittelpunkt im Obenende. Als Baudenkmal gehört sie zu den bedeutendsten Kirchen des Bistums Osnabrück”, begründet Gitta Connemann die Förderzusage. Die Kirche war 1910 im Stil einer neuromanischen dreischiffigen Basilika erbaut worden und bietet 1.250 Menschen Platz.
Neben der Erneuerung des Daches und der Außenfassade sind auch Sanierungsarbeiten am Turm und am Hauptportal sowie der Bau einer barrierefreien Stufenanlage vorgesehen. Doch besonders sanierungsbedürftig sei die Dachfläche der Kirche. „Die Naturschiefereindeckung ist stark aufgewittert, so dass es bereits durchregnet”, hatte sich Gitta Connemann bei ihrem Besuch selbst vom Zustand des Bauwerks überzeugt.
„Mit Hilfe des Zuschusses aus Berlin sind wir ein gutes Stück weiter. Weitere Aktionen in der Gemeinde sind in Planung. So soll es zur Braderie Ende Juli eine Cafeteria auf dem Gelände am Alten Turm geben”, freute sich Pfarrer Heiner Lohe über die Förderzusage.
Bislang wurde die Außenfassade der Kirche seit 1962 viermal renoviert. Die Wandmalereien konnten bei der letzten Innenrenovierung im Jahr 1991 wieder in Stand gesetzt werden. 2010 wurde die Sakristei renoviert.
Auch die anstehenden Sanierungsabreiten der Kirche stellt für die Pfarrei eine erhebliche Herausforderung dar. Die veranschlagte Investitionssumme von gut 1,3 Millionen Euro trägt zur einer Hälfte das Bistum Osnabrück, die andere Hälfte hat die Pfarrgemeinde St. Michael selbst aufzubringen. Viele Aktionen in der Gemeinde sind angelaufen, gut 30.000 Euro sind schon zusammengenkommen, berichtet Pfarrer Heiner Lohe.

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