Reden

15.11.2019
Rede im Plenum: "Chancen der Digitalisierung nutzen - Landwirtschaft 4.0"

Selbstfahrende Fahrzeuge, Pflanzenschutz per Drohne, Robotor im Stall, Sensoren, die die Gesundheit von Tiere messen - noch nicht die Regel, aber möglich. Landtechnik und Landwirtschaft in Deutschland sind Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Mehr als die Hälfte der Betriebe setzt bereits digitale Lösungen ein. Die Daten sind seine digitalen Früchte. Dieses Eigentum des Landwirts darf nicht angezapft - auch nicht vom Staat. Automatische Datentransfers darf es nur mit seiner Zustimmung geben. Landwirte brauchen einen sicheren, reibungslosen Datenaustausch. Darum ging es heute in der Debatte zu unserem Antrag „Chancen der Digitalisierung nutzen – offener Zugang und standardisierte Datenformate für eine zukunftsfähige Landwirtschaft 4.0“.

17.10.2019
Rede im Plenum: "Öffentlich-rechtlicher Rundfunk - Bestand und Weiterentwicklung sichern"

"Hier ist RIAS Berlin - eine freie Stimme der freien Welt!" Diesen Satz kannten Millionen von Hörern. Ab 1946 wurde in West-Berlin gesendet, aber auch im Osten gehört - heimlich, unter hohem Risiko. RIAS stärkte den Widerstand gegen die kommunistische Diktatur. Dies zeigt: Demokratie braucht freie Berichterstattung. Und es zeigt: Für Menschen in Unfreiheit sind freie Medien eine Quelle der Hoffnung. Die CDU/CSU-Fraktion bekennt sich zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Er steht für Meinungsfreiheit, für Informationsfreiheit. Diese ist weltweit in Gefahr. In vielen Ländern gibt es brutale Zensur. Deshalb ist für die CDU/CSU-Fraktion der öffentlich-rechtliche Rundfunk existenziell. Dafür brauchen die Sender das erforderliche Handwerkszeug. Dazu gehört auch die Gebührenfinanzierung. Dafür müssen die Sender aber auch ihren Auftrag erfüllen - Information, Bildung, Beratung, Unterhaltung und insbesondere Kultur.

10.09.2019
„Rede zum Haushalt 2020“

Bauernkind. Das bin ich. Deshalb weiß ich: Naturschutz und Artenschutz gehen nur mit der Landwirtschaft. Mit denen, die seit Generationen unsere Landschaft pflegen.

26.6.2019
Rede im Plenum: "Gesetz zur Regelung der doppelten Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz"

Organspende hat viele Gesichter. Seit mehr als 20 Jahren begleite ich Menschen, die auf ein Organ warten – nicht wie in einer Schlange vor der Kasse, sondern in Angst; denn die Zeit läuft ab. Die Betroffenen spüren, dass sie ihre Kraft verlässt, und ihre Angehörigen sehen es, dass die Kraft sie verlässt. Das Warten hat übrigens immer ein Ende. Manchmal kommt der erlösende Anruf, viel zu häufig aber gar nicht oder zu spät. Mir geht es um eine grundsätzliche Frage. Welche Verantwortung müssen Menschen für sich und andere übernehmen, und was können und dürfen wir als Gesetzgeber verlangen? 

6.6.2019
Rede im Plenum: "30 Jahre Friedliche Revolution"

Wo waren Sie am 9. November 1989? Zu Hause? Bei Freunden? Oder in einem Gefängnis der Staatssicherheit? Jeder von uns weiß es. Dieses Datum hat sich in unser Gedächtnis, in das Gedächtnis unserer Nation eingebrannt; denn an diesem Tag fiel die Mauer. Fiel sie? Nein. Bürger in der DDR brachten sie zum Einsturz, weil ihre Sehnsucht nach Freiheit, nach Demokratie größer war als ihre Angst. Ich kann nur sagen: Was für ein Mut!

05.04.2019
Rede im Plenum: Bundesprogramm „Jugend erinnert“

Ausstellungsbesuche und Begegnungen mit Zeitzeugen berühren junge Menschen und sind damit Teil einer lebendigen Aufarbeitung von Shoah und NS-Terrorherrschaft, aber auch der Willkür der SED-Diktatur. Jugendliche müssen sich ihre Erinnerung selbst schaffen können. Jungen Menschen muss daher der Besuch von Gedenkstätten und Dokumentationszentren ermöglicht werden – gerade auch der weniger bekannten, auch auf dem Land. Dafür schaffen wir das neue Bundesprogramm "Jugend erinnert". Mit "Jugend erinnert" wollen wir Geschichte bewahren - lebendig in der virtuellen Realität wie mit Zeitzeugen als Hologramme. Moderne Technologie kann neue Brücken bauen. Das ist wichtig, denn Antisemitismus darf keinen Platz in Deutschland haben. Und es darf sich keine kommunistische Gewaltherrschaft wiederholen.

18.01.2019
Rede im Plenum: „Gutes Leben und Arbeiten auf dem Land“

„Gutes Leben und Arbeiten auf dem Land“. Darum geht es heute. Denn die ländlichen Regionen, die Menschen dort liegen uns als Union am Herzen. Für uns sind sie kein Anhängsel von Ballungszentren, keine Museumslandschaften, keine Projektionsfläche für Landlustromantik.

Mehr als die Hälfte der Deutschen lebt dort. Es ist die Heimat des Mittelstandes. Nirgendwo gibt es mehr Ehrenamt. Dort ist die grüne Lunge unseres Landes.

Allerdings gibt es auch Schattenseiten. Der Bus, der nur zweimal am Tag fährt. Die Post, die nicht jeden Tag kommt. Das Fehlen von Hebammen. Ein Handynetz mit Löchern so groß wie im Schweizer Käse.

21.11.2018
"Rede zum Kulturhaushalt 2019"

In der Generaldebatte im Deutschen Bundestag ging es wieder einmal um das liebe Geld. Ich habe zum Kulturhaushalt gesprochen. Denn zu meinem Aufgabenbereich als Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag gehören auch Kunst, Kultur und Medien. Für mich sind Musik, Theater, Tanz, Film, Geschichte, Sprache kein Ornament sondern Fundament.

07.11.2018
Rede im Plenum: "Gleichwertige Lebensverhältnisse"

Landlust oder Landfrust? Bullerbü oder Einöde? Der Deutsche Bundestag beschäftigt sich mit "Gleichwertigen Lebensverhältnissen" in Deutschland. Der Blick auf die Ländlichen Räume ist entweder durch Bilderbuchromantik oder von Zerrbildern geprägt. Eine neue Kommission, an der auch Ländern und Kommunen beteiligt sind, soll auch dies ändern. Und mehr. Das Land gehört ins Rampenlicht. Jeder Bürger - ungeachtet seines Wohnortes - muss gleiche Chancen haben. Dazu gehören Gesundheitsversorgung, ÖPNV und Breitbandinternet.

11.09.2018
"Rede zum Haushalt 2019"

Jetzt stellen wir schon die Weichen für 2019 - jedenfalls, wenn es um das Geld geht. Denn der Haushalt für die einzelnen Ministerien wird gerade vorbereitet. Beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geht es nicht nur um die Situation der Höfe sondern auch um die ländlichen Regionen in Gänze. Es geht um Themen von Dürrehilfen bis Mobilfunk.

15.5.2018
"Haushalt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft"

Mit 6 Milliarden Euro ist der Haushalt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft höher als je zuvor. Noch nie gab es so viel Geld für den Ländlichen Raum.

Mehr als die Hälfte der Deutschen lebt auf dem Land. Es ist die Heimat des Mittelstandes. Familien können sich ein Eigenheim leisten. Die Natur ist nah. Nirgendwo gibt es mehr Ehrenamt als auf dem Land. Aber es fehlen auch Hebammen, Läden, Busverbindungen, Handyempfang. Häuser stehen leer, Grundschulen schließen, Vereine lösen sich auf. Diese Erkenntnisse sind nicht neu, aber die Aufmerksamkeit der Politik lag bisher mehr auf den Ballungszentren. Für die ländlichen Regionen interessierten sich nur wenige Fraktionen, so wie wir, die CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

2.3.2018
"Deutsch ins Grundgesetz"

Um die Deutsche Sprache ging es jetzt in einer Debatte im Deutschen Bundestag. Ich liebe Sprache. Sie hat mich geprägt. Sie ist Teil unserer Kultur.

Deutsch ist die Sprache der Philosophie, der Dichter und Denker. Gemütlichkeit, Zeitgeist, Weltschmerz, Kindergarten - das geht in keiner anderen Sprache. Unsere Sprache eint uns. Die AfD hingegen möchte mit ihrem Vorstoß trennen und ausgrenzen. Die Sprache als Mittel zum Zweck.

18.1.2018
"Gesunde Ernährung - Für ein gutes Leben"

Unsere Gesundheit wird nicht nur durch unsere Gene bestimmt. Auch Ernährung, Bewegung und Umweltfaktoren sind wesentliche Faktoren. Das Gute ist: was wir essen, wie wir uns bewegen haben wir selbst in der Hand.

Klar ist: Für eine gesunde Ernährung gibt es kein Patentrezept. Jeder Mensch hat einen eigenen Stoffwechsel, seine eigenen Bedarfe.

Wir können aus einer großen Auswahl von 170.000 Produkten wählen. Die richtige Wahl zu treffen ist nicht immer einfach. Darum brauchen wir eine verständliche Kennzeichnung von Lebensmitteln. Vor allem aber Information, Aufklärung und Ernährungsbildung. Schon für unsere Kleinsten.

18.5.2017
Verbraucherpolitischer Bericht 2017

Verbraucher sind keine Kleinkinder, die gemaßregelt werden müssen. Sie können selbst entscheiden. Deshalb bin ich gegen "Veggiedays" oder Strafsteuern für Salz und Co.

Der Verbraucher muss sich aber auf eines verlassen können: das wirklich drin ist, was drauf steht. Das gilt beim Einkauf im Supermarkt und auch im Internet.

Mehr Klarheit und Wahrheit für den Verbraucher – unter diesem Motto haben wir vieles erreicht. Die Ergebnisse sind jetzt im verbraucherpolitischen Bericht der Bundesregierung zusammengefasst. Zu diesem habe ich gestern im Plenum gesprochen.

19.1.2017
"Wir brauchen starke Ländliche Räume – heute und in Zukunft!"

Rede zum zweiten Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der ländlichen Räume.

Jede Region steht und fällt mir ihren Menschen und ihrer Wirtschaft. Die Menschen auf dem Land müssen endlich die gleichen Chancen wie in der Stadt erhalten. Bei Bildung, ärztlicher Versorgung, digitaler Infrastruktur etc.

Wir brauchen starke Ländliche Räume – heute und in Zukunft! Zu diesem Thema habe ich im Plenum gesprochen.

30.9.2016
"Antibiotika-Resistenzen vermindern"

Die Antibiotikaminimierung in der Human- und Tiermedizin muss weitergehen.

Für dieses Thema mache ich mich seit Jahren stark. Am 30. September 2016 habe ich meine Position dazu noch einmal im Plenum des Deutschen Bundestag klar dargestellt.

14.1.2016
"Mehr Klarheit bei der Bezeichnung von Lebensmitteln"

Meine Rede im Plenum zum Lebensmittelbuch und der Lebensmittelkommission.

„Früher war alles besser“, heißt es zu Unrecht. Früher war nicht alles besser, aber manches einfacher, jedenfalls wenn es um die Auswahl von Lebensmitteln ging. Im Sinne des Verbrauchers muss aber auch weiterhin gelten: Karheit und Warheit bei der Lebensmittelbezeichnung.

26.11.2015
"Back mit Hack - Endlich Plätzchen aus Fleisch"

Dies titelte eine Kochzeitschrift für Männer - mit Geschmack. Zur selben Zeit verschleudert ein Großdiscounter 500 Gramm Schweinehack für 1,59 Euro. Noch nie wurde so viel über Essen geredet, geschrieben und gesendet. Für jede Zielgruppe etwas. Dies ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite: Lebensmittel werden verramscht.

Dazu meine Rede zur Lage der Landwirtschaft, politischen Gegenmaßnahmen und Lebensmittelpreisen.
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