Der Bund fördert! Traditionskutter „HINDERK“ kann saniert werden
JEMGUM, 04.03.2026
Der Traditionskutter „HINDERK“ hat eine bewegte Geschichte. 1969 wurde er in Ditzum auf der Bültjer-Werft gebaut. Danach fuhr er viele Jahre als Fisch- und Krabbenkutter auf der Ems und vor den Ostfriesischen Inseln. Heute wird der Holzkutter von der Ditzumer Hafen- und Kuttergemeenskupp betrieben. Es werden Ems- und Fangfahrten damit angeboten.
Nach 57 Jahren haben Wetter und Wasser aber ihre Spuren hinterlassen. Eine Sanierung ist zwingend erforderlich. An der Steuerbordwand müssen Holzarbeiten durchgeführt und die Masten neu gestrichen werden. Das Oberdeck muss neu versiegelt und die Vordersteven erneuert werden. Die Kosten dafür können von der Ditzumer Hafen- und Kuttergemeenskupp nicht alleine gestemmt werden. Nun kann der Verein aber aufatmen. Denn aus Berlin gibt es gute Nachrichten.
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann teilte jetzt mit: „Für die Sanierung von „HINDERK“ gibt es eine Bundesförderung von bis zu 77.933,10 Euro.“ Die Mittel stammen aus dem Denkmalschutz-Programm des Bundes. Mit diesem Programm werden seit 2009 auch kleinere Denkmalschutzprojekte gefördert. Seitdem konnten damit mehr als 3.000 national bedeutsame Kulturdenkmäler und historische Orgeln in ganz Deutschland saniert werden. Dazu gehören auch bewegliche Denkmäler – wie der Traditionskutter „HINDERK“.
Connemann macht klar: „HINDERK ist mehr als nur ein „alter Kutter“. Er hat viel erlebt, trägt Geschichte und Geschichten in sich. Die Finanzspritze aus Berlin bedeutet mehr als Geld. Es ist auch ein Siegel: „HINDERK“ hat nationale Bedeutung. Jetzt kann die Sanierung starten. Und dann er wieder in See stechen. Ahoi!“