„Fleischer des Jahres“ und Selbstbedienungsshop 16/7 „ein Gewinn für Weener“
WEENER, 06.03.2026
Einkaufen auch nach Ladenschluss, an Sonn- oder Feiertagen. Wer sich jetzt die Augen reibt, war länger nicht in Weener – genauer gesagt bei der Fleischerei Leggedör.
2024 eröffneten Markus und Bärbel Leggedör nämlich an der Süderstraße in Weener den Selbstbedienungsshop „SechzehnSieben“. Wer am Wochenende und nach Feierabend einkaufen möchte, kann dies unkompliziert an der Süderstraße machen – bargeldlos. Das Sortiment umfasst nicht nur Fleisch- und Wurstwaren, sondern auch Eier, Nudeln, Kartoffeln oder Wein. Fast alle Produkte stammen von Partnern aus der Region. Schon mehr als 8.000 Personen haben sich registriert.
Zu den Kundinnen gehört jetzt auch ein weitgereister Gast. Die CDU-Bundestagsabgeordnete machte sich gemeinsam mit CDU-Chefin Hildegard Hinderks ein Bild vor Ort. Auch um Markus Leggedör persönlich zu gratulieren. Denn Leggedör ist vor kurzem als Deutschlands „Fleischer des Jahres 2025“ ausgezeichnet worden. Die Jury war sich einig: Markus Leggedör ist ein Vorbild für die Branche in ganz Deutschland. Und lobte ihn als nachhaltig, modernen Handwerker und innovativ.
Diesem Urteil schließt sich Connemann an: „Markus Leggedör, seine Familie und seine Mitarbeitenden sind „heel wat besünners“. Nachhaltigkeit ist für die Fleischerei Leggedör nicht nur ein Wort. Sie arbeiten wirklich so. Schweine und Rinder werden nur aus der Region bezogen. Alles wird verarbeitet – für die Theke oder für den Shop. Das ist bestes Handwerk. Und das kombiniert mit modernen Einkaufslösungen.
Denn neben dem Selbstbedienungsshop gibt es auch die Möglichkeit, per App zu bestellen. Doch damit nicht genug. In direkter Nachbarschaft haben Markus und Birgit Leggedör eine Versorgungsecke geschaffen und Zuwachs bekommen – mit einer Filiale der Bäckerei Ganseforth und der Physiotherapie-Praxis von Marc Ostendorp, die Anfang 2026 in die Süderstraße gezogen ist. Hinzu kommen viele neue Parkplätze auf 1000 m² Fläche.
„Leggedörs stehen für Mittelstand pur. Familie und Mitarbeitenden ziehen an einem Strang – und das zum Teil seit Jahrzehnten. Gemeinsam übernehmen sie Verantwortung für Weener und das Rheiderland.“
Dies gilt in besonderer Weise für Markus Leggedör. Denn er engagiert sich neben Familie und Betrieb für sein Handwerk. Er ist nämlich seit vielen Jahren Obermeister der Fleischer-Innung LeerWittmund. Und damit Stimme und Gesicht der handwerklichen Fleischereien. Gemeinsam mit Connemann und dem Zentralverband des Handwerks hatte er sich deshalb auch dafür eingesetzt, dass das traditionelle Fleischerhandwerk nicht mehr als Schwarzarbeitsbranche gilt. Bislang musste die Handwerksbetriebe dieselben strengen Dokumentationspflichten erfüllen wie industrielle Schlachthöfe. Dies wurde jetzt in Berlin geändert – auch auf Betreiben von Connemann über das Bundesministerium für Wirtschaft. Reine Handwerksbetriebe entlastet das spürbar.
Connemann: „Wir müssen alles daran setzen, dass Betriebe wieder atmen können. Damit es dauerhaft Exzellenzhandwerker wie Markus Leggedör gibt.“