THW trifft Politik

BERLIN/LEER, 4.5.2016

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. So hieß es jetzt für eine siebenköpfige Delegation des THW aus Niedersachsen und Bremen. Gemeinsam mit ihrer neuen Landesbeauftragten Sabine Lackner trafen sich die Helfer aus Norddeutschland mit den CDU-Bundestagsabgeordneten aus Niedersachsen. Lackner ist seit 1. Februar im Dienst und die erste weibliche Führungskraft in der Funktion der Landesbeauftragten beim Technischen Hilfswerk. Das Treffen war von Gitta Connemann vermittelt worden.

Die Landesbeauftragte der Bundesanstalt nutzte den Antrittsbesuch, um den Christdemokraten für die jüngste Unterstützung zu danken. Denn Bundesinnenminister Thomas de Maizière, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und Bundestag hatten für dieses Jahr tief in die Tasche gegriffen. Bundesweit kann das THW sich über 208 neue hauptamtliche Stellen und rund 45 Millionen zusätzliche Mittel freuen. Für Lackner und ihren Landesverband bedeutet das immerhin viele Millionen zusätzlich und knapp 20 neue Mitarbeiter – vom Gerätehandwerker bis zum Sachbearbeiter.

„Gerade in den letzten Monaten haben die Helferinnen und Helfer täglich gezeigt, was wir am THW haben. Technik, Herz, Wissen vom Allerbesten. Ohne ihre Unterstützung hätte es bei der Unterbringung von Flüchtlingen düster ausgesehen. Da ist es nur mehr als anständig, noch mehr für Ausstattung und die Arbeit vor Ort zu machen.“, erklärte die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann. Die Heselerin konnte sich bei dem Besuch über ein bekanntes Gesicht aus ihrer Heimat freuen. Denn mit Stefan Sandstede reiste auch der Leeraner THW-Ortsbeauftragte in die Hauptstadt. Sandstede beschrieb, wie das Geld auch unmittelbar vor Ort ankommt. “Wir können jetzt viele Beschaffungen tätigen, die wir in den Vorjahren nicht finanzieren konnten. Weiterhin können Gelder in eine qualitativ hochwertigere Ausbildung investiert werden.”

Die Gelegenheit wurde aber auch genutzt, um über Schwierigkeiten zu sprechen, mit denen sich die Helfer konfrontiert sehen. So gibt es zunehmend Probleme bei der Freistellung von Helferinnen und Helfern. „Bei vielen Arbeitgebern und Dienstherren war 2015 die Schmerzgrenze erreicht. Die hohe Belastung der THWlerinnen und THWler konnte zum Teil in den Unternehmen und Behörden nicht kompensiert werden“, so Lackner. Hier wünschen sich die Verantwortlichen neue Anreize. Denn eines ist klar: Das THW wird auch in Zukunft in Deutschland und der Welt Gutes tun. „Mit Ehrenamtlichen an vorderster Front“ – wie Rolf Bartsch, Geschäftsführer für den THW-Geschäftsführerbereich Oldenburg, betonte

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