EUTB in Corona-Zeiten gefragter denn je

LEER, 19.02.2021

Corona hat die Arbeit vieler Menschen verändert. Auch Carmen Aretz und Inga Flecken gehen neue Wege. Die Mitarbeiterinnen der Ergänzenden, unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) in Leer beraten Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen.

Hausbesuche und persönliche Treffen sind kaum mehr möglich. Deshalb berät das EUTB-Team jetzt verstärkt per Telefon, Mail oder Videogespräch. Das berichteten Aretz und die Kreisvorsitzende des SOVD Leer-Emden Hildegard Hinderks jetzt der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann.

Connemann hatte sich 2018 beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) für das Angebot in Leer stark gemacht. Der Bund förderte die Einrichtung seitdem mit rund 175.000 Euro. Am 31. Dezember 2020 sollte das EUTB-Angebot auslaufen. Connemann hakte nach und konnte erneut gute Nachrichten überbringen. Die Finanzierung der EUTB wird bis 2022 gesichert. Carmen Aretz ist glücklich: „Das ist eine gute Nachricht für alle, die unsere Beratungsangebote brauchen. Unabhängig beraten, selbstbestimmt teilhaben. Dieses Motto können wir jetzt weiter leben.“

Und das sind viele. Dazu gehören Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen.  Aber auch die, die von einer Behinderung bedroht sind – und deren Angehörige. Der Bedarf steigt von Jahr zu Jahr. Auch weil das Beratungsangebot am Gleiwitzer Hof in Leer bekannter geworden ist. Im vergangenen Jahr nahmen die Anfragen um 60 Prozent zu. Das Besondere: Die Beratung erfolgt von Betroffenen für Betroffene. Das Angebot ist unabhängig und kostenfrei.

Connemann ist beeindruckt: „Wie beantrage ich einen Schwerbehindertenausweis? Wer übernimmt Kosten für eine Therapie? Wo finde ich eine Selbsthilfegruppe? Menschen mit Behinderungen wollen selbstbestimmt am Leben teilhaben. Aber das ist nicht immer so einfach. Die Mitarbeiterinnen der EUTB Leer helfen dabei, den Durchblick zu behalten.”

Hildegard Hinderks kann dem nur zustimmen. Gleichzeitig dankte sie Connemann für ihren Einsatz: „Die EUTB hat für den Landkreis Leer eine große Bedeutung. Gerade jetzt wo andere Beratungsangebote schließen, brauchen Menschen mit Behinderungen Orientierung und Hilfe. Bei Carmen Aretz und Inga Flecken sind sie bestens aufgehoben. Ich freue mich, dass es dank der Unterstützung von Gitta Connemann und dem BMAS weiter eine EUTB in Leer geben wird.“

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