Pandemie kann einseitige Ernährung und Ess-Störungen befördern

PAPENBURG, 12.04.2021

„Es lohnt sich, etwas für sich und seinen Körper zu tun.“ Josefine Hinz und
Henriette Stevens sind davon überzeugt. Die Ernährungswissenschaftlerinnen beraten
Menschen auf dem Weg zu einem gesunden Ernährungs- und Lebensstil. Ihr Ziel: Körper und
Seele auf lange Sicht gesund zu erhalten. „Die langanhaltende Dauer der Pandemie wirkt sich
mehr und mehr aus und verstärkt einseitiges Essverhalten und begünstigt gerade bei Kindern
und Jugendlichen auch die Entwicklung von Ess-Störungen“, stellt Stevens fest.

Aus Sicht der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann ist das Thema aktueller denn je. „Schon vor Corona waren zwei Drittel aller Männer und über die Hälfte aller Frauen in Deutschland übergewichtig. Durch Corona steigt der Anteil. Weniger Bewegung, mehr ungesundes Essen zwischendurch: Durch die Corona-Pandemie haben viele Menschen zugenommen – auch Kinder. Denn Kindergarten, Schule, Treffen mit Freunden, Sport im Verein und vieles mehr fallen aus. Die Folgen können Übergewicht und Fettleibigkeit sein. Das kann bei Erwachsenen zu einem schwereren Verlauf bei Corona-Infektionen führen. Es ist wichtig, mehr über gesundheitsfördernde Ernährung zu wissen.“ Um sich über dieses Thema auszutauschen, besuchte Connemann jetzt die beiden Ernährungsberaterinnen in ihrer Praxis in der Zahnwerft in Papenburg.

Seit 17 Jahren ist Stevens selbständig in der Ernährungsberatung tätig. Im Januar eröffnete sie gemeinsam mit Josefine Hinz eine neue Praxis an der Alten Werft 5 in Papenburg. Zu ihren Arbeitsbereichen gehören sowohl Einzelgespräche als auch Gruppenangebote. Aufgrund von Corona fallen die Gruppenangebote aktuell weg. Die persönliche Beratung ist weiterhin möglich, gegebenenfalls auch im Videogespräch oder per Telefon.

Stevens und Hinz sensibilisieren in ihren Beratungen für ein bewusstes Essverhalten und zeigen Wege auf, um auf sich selbst Acht zu geben. Neben Strategien zur Umsetzung geben sie auch praktische Hinweise, die einfach zu Hause in der eigenen Küche umgesetzt werden können. Besonderes Augenmerk legen sie dabei auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen mit dem Ziel eine hohe Lebensqualität mit einer genussorientierten Ernährung zu erreichen. „Essen ist so viel mehr als nur reine Nahrungsaufnahme. Geselligkeit, Lebensfreude und nicht zuletzt der Genuss sind Faktoren, die fester Bestandteil unserer Beratungen sind und die auch bei der Umsetzung einer gesunden Ernährung immer einbezogen werden“, erläutert Hinz ihre Arbeitsweise.

Damit rennen sie bei Connemann, die sich in Berlin auch für den Bereich Ernährung engagiert, offene Türen ein. Sie setzt sich seit Jahren dafür ein, dass das Land Niedersachsen das Thema „Ernährung“ stärker in Kindergärten und Schulen verankert. Hinz und Stevens sind der gleichen Ansicht. Alle drei sind sich einig: ein Unterrichtsfach wie „Alltagskompetenz“ oder „Gesundheitsförderung“ könnte es Kindern und Jugendlichen erleichtern, gut für sich zu sorgen.

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