3.7.2014: Lichtblick für Zukunft des Mehrgenerationenhauses in Leer

BERLIN/LEER. Schon lange ist für viele Enkel der Besuch der Großeltern mit einer kleinen oder großen Reise verbunden. Es ist nicht mehr die Regel, dass es um zwei Ecken geht und schon kann man auf Omas Schoß hüpfen. Gerade der Arbeitsmarkt zwingt viele Menschen, sich von Heimat und Familie zu entfernen. Damit gibt es immer weniger Berührungspunkte für unterschiedliche Altersgruppen.

Das Mehrgenerationenhaus in Leer schließt diese Lücke seit Januar 2008. Trägerin ist die ev.-luth. Christuskirchengemeinde. Im Katharina-Bora-Haus am Hoheellernweg begegnen sich Jung und Alt und profitieren von den Erfahrungen oder Fähigkeiten der anderen Generationen. Ob Computerkurse für Senioren, Hausaufgabenhilfe für Schüler oder ganz einfach nur Spielenachmittage.

„Das Mehrgenerationenhaus ist ein Erfolgsprojekt. Es macht unser Leben wärmer und heller. Viele Menschen finden hier eine Anlaufstelle und damit Halt im Alltag“, schwärmt die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann. Als Schirmherrin begleitet sie die Einrichtung seit deren Gründung und setzte sich dafür ein, dass dieses immer eine Bundesförderung erhielt.

Das Modellprogramm läuft nun aus. Deshalb hatten die Verantwortlichen Sorgen, wie es in Zukunft mit der Finanzierung weitergehen soll. Unterstützung erhielten sie auch von der Unionspolitikerin, die sich mit den verantwortlichen Familienpolitikern und Haushältern in Verbindung setzte. Denn bislang beteiligt sich der Bund immerhin mit 30.000 Euro im Jahr. So soll es auch weitergehen.

Dafür ist nämlich jetzt im Entwurf des Bundeshaushaltes für 2015 ein erster Aufschlag gemacht worden. Die Bundesregierung hat im Haushalt für das kommende Jahr 2015 eine Förderung von 16,5 Millionen Euro veranschlagt. Das bedeutet für die rund 450 Einrichtungen in Deutschland eine Finanzspritze von gut 30.000 Euro, also auch für das Mehrgenerationenhaus in Leer.

„Es gibt allerdings eine Voraussetzung wie schon in den letzten Jahren: die Bundesförderung gibt es nur bei einer Kofinanzierung von 10.000 Euro durch Stadt, Kreis und Land.“, berichtet die Christdemokratin. „Hier stehen alle in der Pflicht.“

Es gibt also einen Lichtblick für die Leeraner Einrichtung. Aus Sicht von Connemann zu Recht. „Hier begegnen sich nicht nur Menschen. Hier begegnet man sich mit dem Herzen“.

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