Baustelle mit Überraschungen Bei Sanierung des Gemeindehauses zeigt sich weiterer Bedarf

HATSHAUSEN-AYENWOLDE, 26.04.2019

Im Bundestag ist sie nicht nur die Herrin der Zahlen, sondern auch der Kunst: Patricia Lips ist Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Dort betreut sie für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unter anderen den Etat für Kunst, Kultur und Medien. Auf Einladung der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann besuchte Lips jetzt das Gemeindehaus Hatshausen-Ayenwolde. Das denkmalgeschützte Gebäude wird aktuell renoviert. Möglich wurde dies auch durch eine Förderung in Höhe von 86.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes.

Denn das Gemeindehaus hat eine bedeutende Geschichte. Dort wurden u.a. im 18. und 19. Jahrhundert Missionare ausgebildet, die später weltweit tätig wurden. Das 1783 gebaute Gebäude war stark sanierungsbedürftig. Jahrelang bemühte sich die Kirchengemeinde Maria Magdalena unter seiner Vorsitzenden Ulrike Bohlen um eine Lösung. Denn die Gemeinde mit 503 Mitgliedern war allein mit den Kosten überfordert.

Deshalb hatten sich Bohlen und Pastor Cord Eichholz-Schinner vor fast sechs Jahren an Gitta Connemann gewandt. Die Christdemokratin initiierte einen Runden Tisch, an dem Vertreter unterschiedlicher Einrichtungen Platz nahmen. In der Folge wurde gemeinsam ein Sanierungs- und Finanzierungskonzept entwickelt. Für die Bundesförderung hatte sich Connemann stark gemacht. Das Denkmalschutz-Sonderprogramm war zwar bereits überzeichnet. Aber die Suche nach Restmitteln hatte Erfolg. 86.000 Euro kamen auf die Habenseite. Die Kirchengemeinde konnte aufatmen. Der Bau konnte beginnen.

Seit letzem Herbst wird saniert. Von den Fortschritten machten sich Connemann und Lips jetzt ein eigenes Bild. Der Neubau ist bereits fertig und kann bereits von den Gemeindemitgliedern genutzt. Aber der Altbau hielt eine böse Überraschung bereit. Ulrike Bohlen: „Die Baustelle hat es in sich – leider im schlechten Sinne.“ Denn bei der Entkernung vor Baubeginn kamen … viele Unwägbarkeiten zu Tage. In der Küche wurden gesundheitsschädlich geteerte Wände freigelegt, die müssen professionell behandelt … werden müssen. Nach einem älteren Schaden am Dach hatte Wasser tragende Balken beschädigt, in der Küche wurde eine historische Esse entdeckt. Und, und, und. Die Kosten für eine möglichst denkmalschutzgerechte Renovierung sind in die Höhe geschnellt. Dadurch ist eine Finanzierungslücke entstanden, deren Höhe nun erst einmal festgestellt werden muß.

Gitta Connemann und Patricia Lips machten den Mitgliedern der Kirchengemeinde Mut. Sie sagten zu, die Ehrenamtlichen nicht alleine zu lassen. Connemann: „Wir werden uns kümmern und auf die Suche nach weiteren Fördermöglichkeiten machen. Denn ohne die Mitglieder der Kirchengemeinde wäre in Hatshausen und Ayenwolde kein Staat zu machen. Das Gemeindehaus ist Ort der Begegnung für eine lebendige Gemeinde. Deshalb darf das Projekt jetzt nicht auf der Zielgerade scheitern.“ Diesem Urteil schloss sich Lips an: „Sie haben lange gekämpft. Durch ihren Einsatz kann ein bedeutendes historisches Gebäude erhalten werden. Deshalb haben Sie jede Unterstützung verdient.“

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