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Gesunde Pflanzen sind der Schlüssel der Ernährungssouveränität Deutschlands

BERLIN, 03.01.2020

Zum Beginn des Internationalen Jahres der Pflanzengesundheit 2020 erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Gitta Connemann:
 

„Das Jahr 2020 ist das Internationale Jahr der Pflanzengesundheit. Wir sollten dieses Jahr nutzen, um in Deutschland über modernen Pflanzenbau zu sprechen – und zwar vorurteilsfrei. 

Die aktuelle Ackerbaustrategie von Bundesministerin Julia Klöckner weist in die richtige Richtung. Moderner Pflanzenbau braucht Innovation. Dazu gehören auch die neuen, molekularen Züchtungsmethoden. Dieser Innovationsmotor darf nicht abgewürgt werden, Denn sonst entgehen der Landwirtschaft innovative Sorten, und die Pflanzenzucht in Deutschland würde abgehängt. Die Arbeit der vorwiegend mittelständischen Zuchtbetriebe beruht nach wie vor auf Kreuzung und Selektion. Aber neuartige Züchtungstechnologien wie Crispr/Cas9 können dort ergänzend eingesetzt werden. Zudem sind Pflanzen aus Genome Editing außerhalb der EU inzwischen Standard. Sie können ohne gesonderte Zulassung und Kennzeichnung angebaut werden und sind von klassisch gezüchteten Sorten nicht zu unterscheiden. 

Neue Züchtungstechnologie führen gezielt und schneller zu züchterischem Fortschritt. Gerade die Auswirkungen eines sich ändernden Klimas erfordern zeitnah angepasste Sorten. Denn es geht auch um die Ernährungssouveränität Deutschlands. Zudem helfen neue, krankheitsresistente Sorten, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln noch weiter zu beschränken.  Allerdings ist auch klar: der Einsatz wirksamer Pflanzenschutzmittel muss in Deutschland für einen nachhaltigen Pflanzenbau möglich bleiben. Moderner Pflanzenschutz auf wissenschaftlicher Basis sichert unsere Ernten und eine heimische und regionale Lebensmittelerzeugung in Deutschland. In Deutschland sollen Landwirte und Gärtner auch zukünftig wirtschaftlich erfolgreich Weizen, Kartoffeln, Futterpflanzen, Radieschen und Zierpflanzen anbauen können. Denn sie verfügen über das erforderliche Fachwissen und die notwendige Professionalität.“