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Kategorie: Berlin

Neue Kollegin für Gitta Connemann

BERLIN/MEPPEN, 10.6.2016

Nora Böhmer ist 58 Jahre alt, verheiratet und hat vier Kinder. Sie kommt aus Lingen. Jetzt ist sie für die Christliche Volkspartei (CVP) in den Bundestag eingezogen. Dort arbeitet sie im Ausschuss für Arbeit und Soziales.

Sicher hat noch nie jemand etwas von Nora Böhmer gehört? Das ist wenig überraschend. Denn sie ist keine reale Person, sondern die fiktive Spielrolle von Chiara Kurz. Die 17-jährige Leeranerin nahm auf Einladung der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann jetzt am Planspiel „Jugend und Parlament 2016“ des Deutschen Bundestages teil.

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Wecker proatet vandaage noch Platt?

EMSLAND, 09.06.2016

Deutschland ist das Land der Dialekte. Ob Hesse, Bayer, Badenser oder Sachse – die Mundart verrät die Herkunft. Und sie steht für lokale Verbundenheit.Wer genau hinhört, kann auch beim Plattdeutschen regionale Unterschiede erkennen. Aber Plattdeutsch ist weit mehr als ein Dialekt. Niederdeutsch ist eine eigene Sprache – und zwar eine ganz besondere. Diese steht seit 1999 unter dem Schutz der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen.

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THW trifft Politik

BERLIN/LEER, 4.5.2016

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. So hieß es jetzt für eine siebenköpfige Delegation des THW aus Niedersachsen und Bremen. Gemeinsam mit ihrer neuen Landesbeauftragten Sabine Lackner trafen sich die Helfer aus Norddeutschland mit den CDU-Bundestagsabgeordneten aus Niedersachsen. Lackner ist seit 1. Februar im Dienst und die erste weibliche Führungskraft in der Funktion der Landesbeauftragten beim Technischen Hilfswerk. Das Treffen war von Gitta Connemann vermittelt worden.

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Emsländerin nimmt an Medienwerkstatt im Bundestag teil

LEER/BERLIN, 27.4.2016

Inzwischen ist es schon gute Tradition. Deutscher Bundestag, Bundeszentrale für politische Bildung und Jugendpresse Deutschland e. V. laden junge Journalistinnen und Journalisten nach Berlin ein. Zu den Teilnehmern gehörte jetzt auch die 20-jährige Julia Kleene aus Vrees.

Gemeinsam mit 29 anderen jungen Medienmachern schaute die Emsländerin eine Woche lang hinter die Kulissen des parlamentarischen und medialen Geschehens in der Hauptstadt.

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Winterlinde ist ein Multitalent

BERLIN, 27.4.2016

Seit 1989 gibt es den Baum des Jahres. In diesem Jahr hat die Stiftung „Kuratorium Baum des Jahres“ die Winterlinde dazu ausgerufen.

Die Dorflinde markierte den Mittelpunkt des Lebens. Unter ihr wurde getanzt, Gericht gehalten. Die Winterlinde ist also ein Baum mit Vergangenheit – aber auch mit Zukunft. Denn sie hat vorzügliche waldbauliche Eigenschaften und einen hohen ökologischen Wert. Krankheiten sind ihr fremd. Deshalb kann sie bis zu 1.000 Jahre alt werden.

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30.3.2016: „Pflegekräfte sind Profis mit Herz“

REMELS. „Pflege geht uns früher oder später alle an“, betonte die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann jetzt bei einem Besuch der Diakoniestation in Remels. Gemeinsam mit dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung Karl-Josef Laumann informierte sie sich über die Einrichtung. Dieser zeigte sich beeindruckt von dem breiten Angebot. Denn Tagespflege, psychische Betreuung und Demenzbetreuung sind nur ein kleiner Teil der Leistungen, die die Diakoniestation Hesel, Jümme, Uplengen bietet.

Der größte Teil der 185 Angestellten empfingen den Pflegebevollmächtigten nach einer Führung durch die Räumlichkeiten zu einem gemeinsamen Gespräch. Im Mittelpunkt standen Themen wie die Pflegestärkungsgesetze, demografische Entwicklung, Fachkräftemangel und –ausbildung sowie die Entbürokratisierung in der Pflege. Laumann sprach sich sehr deutlich für mehr Kompetenz für das Pflegepersonal aus: „Pflegekräfte sind Profis mit Herz. Sie wissen am besten was ihre Patienten brauchen.“

Ein Herzensanliegen ist den beiden Christdemokraten, Pflegebedürftigen, die noch zu Hause leben, die Chance auf mehr Tagesstruktur zu geben. „selbst wenn ältere Menschen heute noch zu Hause in einer Familie leben, sind sie häufig den ganzen Tag allein. Für Kinder ab 3 Jahren gibt es unzählige Angebote. Darauf haben auch Pflegebedürftige einen Anspruch, so Laumann. Gesagt, getan. Heute finanziert der Bund auch Tagespflege. Damit stieß er offene Türen beim Diakonie-Personal ein. „Mit dem Pflegestärkungsgesetz und dem neu definierten Pflegebedürftigkeitsbegriff, können wir die Pflege individueller an den Fähigkeiten und Einschränkungen der betroffenen Person ausrichten. Dies kann im Alltag der Pflegeeinrichtungen zur Entlastung des Pflegepersonals führen. Vor allem Menschen mit Demenz erhalten gleichberechtigten Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung“, so die Geschäftsführerin Alma Janßen.

Gitta Connemann und Karl-Josef Laumann im Gespräch mit den Tagespflegepatienten
Gitta Connemann und Karl-Josef Laumann im Gespräch mit den Tagespflegepatienten

16.3.2016: „Ein Traum wird wahr“

HAREN/EMMELN. Nun steht fest: der Bund wird in den nächsten Jahren in den Neubau der Ortsumgehung Haren/Emmeln investieren. So steht es im neuen Bundesverkehrswegeplan, der jetzt von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt MdB in Berlin vorgelegt wurde. Alle 15 Jahre legt der Bund in dem Plan fest, in welche Straßen er investieren wird. In die Liste der Projekte, die als vordringlich eingestuft werden, hat es auch der Antrag der Stadt Haren/Ems geschafft.

„Das ist ein Riesenerfolg. Ein Traum wird wahr. Mit dieser Entscheidung kann ein Jahrhundertprojekt für Haren in Angriff genommen werden.“, freut sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann. Die Christdemokratin hatte sich gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Haren Markus Honnigfort für die Aufnahme der Ortsumgehung in den Bundesverkehrswegeplan eingesetzt.

Insgesamt waren dafür gut 2.000 Projekte aus ganz Deutschland angemeldet worden. Alle wurden vom Ministerium mit Hilfe externer Gutachter auf ihren Nutzen und ihre Kosten überprüft. Die wichtigsten wurden ausgewählt und in einer Liste priorisiert. Insgesamt wird der Bund mehr als 264 Milliarden investieren. Die Hälfte davon soll in die Straße fließen, der Rest in Wasserwege und Schienen. Gut 50 Milliarden Euro sollen in den Aus- und Neubau von Straßen fließen. Geld aus Berlin soll es auch für Haren geben.

Bereits seit Jahren kämpfen die Stadt Haren und die Bürger Emmelns unter ihrem Ortsvorsteher Josef Kramer für eine Ortsumfahrung. Der zunehmende Lastwagenverkehr zum Eurohafen und den angrenzenden Industriebetrieben erwies sich immer mehr als Belastung für die Emmelner. Deshalb war 2012 der erste Antrag für eine Ortsumfahrung gestellt worden.

„Dieser erste Antrag hätte kaum Aussicht auf Erfolg gehabt.“, berichtet Connemann. Denn das Verkehrsaufkommen im Ortskern war zu gering. Das erforderliche Nutzen-Kosten-Verhältnis wäre zu gering gewesen. Connemann lobt den Bürgermeister der Stadt Haren. „Aber Markus Honnigfort hatte den Mut zu einem Kurswechsel und dann eine Herkulesaufgabe geschultert. Ohne ihn gäbe es den zweiten Antrag nicht, der jetzt zum Zug kommt.“

Auslöser dafür war ein gemeinsames Gespräch von Connemann und Honnigfort mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann in Berlin im März 2014. Connemann hatte die Tür dafür geöffnet. Dort wurde ein wichtiger Hinweis gegeben. Eine trimodale Variante, also eine neue Trasse für die B408 direkt ins Industriegebiet mit einer Weiterführung zur B70, könnte die Lösung sein. Durch die Verknüpfung von Wasserstraße, Straße und Bahn verbessert sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis immens.

„Diese Idee musste nun umgesetzt werden – und zwar unter extremen Zeitdruck. Markus Honnigfort hat dies geschafft. Das gab den Ausschlag“, erläuterte Connemann. „Der Plan hat jetzt Priorität im Bundesverkehrswegeplan. Es werden zwar noch einige Jahre vergehen, bis alles fertig ist. Aber der Bau wird jetzt definitiv umgesetzt“, so Connemann. Mit ihr freuen sich Bürgermeister Markus Honnigfort und Ortsvorsteher Josef Kramer.

„Diese Nachricht ist ein Segen. Nicht nur für die Ortschaft Emmeln sondern auch für die Stadt Haren. Es zeigt sich, dass sich Einsatz auszahlt“, freute sich Bürgermeister Markus Honnigfort. „Die jetzige Lösung wird die Lebensqualität in Emmeln merklich verbessern und eröffnet neue Gestaltungsmöglichkeiten für die Ortsmitte und das Bahnhofsumfeld.“

In dieselbe Kerbe schlägt auch Josef Kramer, der als Ortsvorsteher von Emmeln seit Jahren für die neue Umgehung kämpft: „Wir hatten einen langen Atem. Jetzt werden wir belohnt. Der 16. März ist ein guter Tag für Emmeln.“

Wie geht es nun weiter? Nun werden die Bürger beteiligt. Ab dem 21. März 2016 können Bürger und Institutionen binnen sechs Wochen Stellung zu dem Entwurf nehmen. Diese Stellungnahmen werden vom Ministerium bearbeitet. Danach wird der Plan mit Korrekturen innerhalb der Bundesregierung abgestimmt. 2017 werden dann die Ausbaugesetze folgen.

Josef Kramer, Gitta Connemann und Markus Honnigfort freuen sich über den Erfolg
Josef Kramer, Gitta Connemann und Markus Honnigfort freuen sich über den Erfolg

11.3.2016: Lecker: Vom Schnitzel bis zum Joghurt

BUNDE. Essen ist für jeden Menschen lebenswichtig. Da sind sich alle einig. Doch was ist wirklich gesund? Da gehen die Meinungen weit auseinander. Darüber sprachen zehn Schülerinnen und ein Schüler der Klasse 10 mit dem Profil „Gesundheit und Soziales“ an der Oberschule Bunde mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann. „Es gibt in Deutschland rund 170.000 verschiedene Produkte im Bereich Lebensmittel in Deutschland. Da ist es nicht immer leicht den Durchblick zu behalten“, so die Ernährungspolitikerin.

Um den Schülern etwas mehr Orientierung zu geben, hatte die Christdemokratin einige Unterrichtsmaterialien im Gepäck. Auch dabei war eine Lebensmittelpyramide. Diese soll Orientierung geben, wenn es um die Einstufung von verschiedenen Lebensmittel geht. Gezeigt wird auch die empfohlene Dosis, die pro Tag aufgenommen werden sollte. Bei einem Besuch im vergangenen Jahr hatte sich die Schulleitung diese Pyramide gewünscht, die ihnen jetzt von Connemann gestiftet wurde.

Einig waren sich Connemann und Lehrerin Gerda Mülder auch in Bezug auf die Wichtigkeit der Lebensmittelkunde bei den Jüngsten. So engagiert sich die Oberschule auch in Projekten mit Grundschülern aus dem Rheiderland. Diese lernen von den 10.-Klässlern etwas über die Lebensmittel des täglichen Gebrauches. Auch hier soll die Pyramide zukünftig zum Einsatz kommen. Die Schüler hatten viel Freude bei der ersten Erprobung der Materialien und beurteilten sie als sehr geeignet für einen lebendigen und praxisnahen Unterricht mit den Grundschulklassen.

(v.l.n.r.) Marie Smid, Imke Pals, Lena Wenninga, Mitchel Mol, Eileen Leuchte, Sarah Müller, Laura Marie Snater, Christina Randt, Natalie Bloem, Insa Berghaus, Kim Hartung, Gitta Connemann, Gerda Mülder, Karin Wingbermühle
(v.l.n.r.) Marie Smid, Imke Pals, Lena Wenninga, Mitchel Mol, Eileen Leuchte, Sarah Müller, Laura Marie Snater, Christina Randt, Natalie Bloem, Insa Berghaus, Kim Hartung, Gitta Connemann, Gerda Mülder, Karin Wingbermühle

9.3.2016: Schüler wollen wissen wie Politik funktioniert

LEER. Was ist eine Fraktion? Wo wohnen Abgeordnete in Berlin? Wer entscheidet über ein neues Gesetz? Diese und viele andere Fragen beantwortete die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann in der Aula des Ubbo-Emmius-Gymnasiums. Dort sprach die Politikerin mit 140 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe neun. Doch auch aktuelle Themen bewegten die jungen Erwachsenen. Ob die Zukunft von Europa oder Renten – Connemann erklärte zwei Schulstunden lang Zusammenhänge und Hintergründe. „Politik muss verständlich sein.“, so Connemann über ihr Engagement an Schulen. „Dann lassen sich Jugendliche auch begeistern. Denn das Interesse ist groß.“ „Die Schüler zeigten sich sehr interessiert, weil sie durch den Besuch von Frau Connemann einen detaillierten Einblick in den Tagesablauf und die Aufgaben einer Politikerin gewinnen konnten“, so Lehrerin Heike Schindler.

Connamann spricht in der Aula des UEG
Connamann spricht in der Aula des UEG

7.3.2016: Ostfriesen auch bei der Arbeit der Region treu

LEER. Auf dem Arbeitsmarkt sieht es gut aus in Ostfriesland. So lautet das Fazit des Geschäftsführers der Agentur für Arbeit Emden-Leer Roland Dupák. Bei einem Treffen mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann wies er auch auf Besonderheiten hin. Ostfriesen bleiben auch bei der Arbeit ihrer Heimat treu. Eine auffallend hohe Zahl arbeitet auch in Ostfriesland. Nicht einmal jeder fünfte verlässt Ostfriesland. Das zeige, dass man Fachkräfte auch an die Region binden könne. „Dies ist wichtiger Baustein für eine solide Zukunft des Wirtschaftsstandortes Ostfriesland“, stellte Connemann fest.

Ebenso positiv ist die Tatsache, dass im vergangenen Jahr 59 Prozent der Arbeitslosen nach drei Monaten wieder in Lohn und Brot waren. Rund ein Viertel wartete weniger als ein halbes Jahr auf eine Neuanstellung. Länger als ein Jahr warteten nur 6 Prozent. Alle Zahlen verbesserten sich im Vergleich zum Vorjahr und liegen unter dem Landesdurchschnitt.

Sogar unter die Top Ten schaffte es die Agentur Emden-Leer beim Zuwachs der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen. Hier konnte ein Plus von 3,8 Prozent verzeichnet werden. Damit wurde auch die Hürde von 150.000 Beschäftigten im Sommer 2015 in Ostfriesland überschritten. „Mehr als 5.000 neue Jobs. Das kann sich sehen lassen. Da haben sich unsere verstärkten Bemühungen speziell im Ausbildungsbereich ausgezahlt“, so operativer Geschäftsführer Manfred Gardemann.

Eine Tatsache trübt die Stimmung allerdings dann doch. Denn die „die Arbeitslosigkeit in Ostfriesland ist alt und lang“, bedauerte Dupák. Gerade die Vermittlung der über 50 Jährigen gestaltet sich schwierig. Hier liegt Ostfriesland mit einer Beschäftigungsquote von 43,7 Prozent rund 8,3 Prozent unter dem Landesdurchschnitt.

Dies war Wasser auf die Mühlen von Connemann. Sie selbst initiierte eine Kampagne der Agentur für Arbeit Nordhorn. Bei der Plakataktion „Gesicht zeigen für Ältere“ werden Persönlichkeiten der Region über 50 Jahre abgebildet. „Von dieser Erfahrung können auch Betriebe der Region profitieren“, ist Connemann überzeugt. Die ersten Plakate werden ab Mitte März im Emsland und in der Grafschaft Bentheim zu sehen sein.

Manfred Gardemann, Gitta Connemann und Roland Dupák
Manfred Gardemann, Gitta Connemann und Roland Dupák