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Kategorie: Berlin

13.8.2014: „Langer Tag verging wie im Flug“

HESEL. Das Abitur hat Thomas Tammen aus Hesel gerade bravourös gemeistert. Ein Notendurchschnitt von 1,4 ziert sein Abizeugnis. Mit dieser Note wartet der Mathematik/Wirtschaftstudienplatz in Oldenburg bereits auf ihn. Nun hätte er eigentlich Zeit, um sich etwas auszuruhen. Aber der 20-jährige nutzt lieber die Chance, Neues kennenzulernen. So schnupperte er jetzt bei einem eintägigen Praktikum die Luft der Bundespolitik.

Die Möglichkeit dazu eröffnete ihm die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann. Beide kennen sich nicht nur aus Hesel sondern durch einen ungewöhnlichen Sport – den Rollstuhlbasketball. Thomas Tammen ist selbst begeisterter Spieler beim RISO Leer. Dort spielt er in einer gemischten Mannschaft mit seinem gehbehinderten Bruder Marco. Der Club wird seit Jahren von Connemann begleitet.

„Jetzt haben wir es umgekehrt gemacht. Nun war ich die Begleitung.“, berichtet Thomas Tammen. „Es war ein langer Tag, der wie im Flug verging“. Denn die Reise startete um acht Uhr. Erst um 23.00 Uhr war der Heseler wieder zu Hause. Dazwischen lagen diverse Bürgergespräche, eine Grundsteinlegung, ein Energie-Forum und zwei Ausgaben der Veranstaltungsreihe „Das Schwarze Sofa“. Dort hatte Tammen sogar die Gelegenheit, den aus Talkshows bekannten CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach MdB kennenzulernen. Am Ende des Tages in den Landkreisen Emsland und Leer standen 212 km auf dem Tacho von Connemann.

Das Fazit von Thomas Tammen lautet deshalb auch: „Das ist schon ein ordentliches Pensum, das man als Bundestagsabgeordnete abzuleisten hat. Ich habe nun einen viel besseren Eindruck von dem, was Politiker neben Gesetzen noch so alles tun. Das hat es in sich.“ Ob er sich selbst vorstellen kann, in die Politik zu gehen? „Ich bin erstmal mit Mathematik und Wirtschaft wohl besser aufgehoben“, lacht Thomas Tammen. „Aber wer weiß? Sag niemals nie.“

Thomas Tammen und Gitta Connemann
Thomas Tammen und Gitta Connemann

11.8.2014: „Wieder ein Schritt in die richtige Richtung“

JEMGUM. Seit 2011 engagieren sich die Anwohner der Kavernen in Jemgum in der Bürgerinitiative „Rheiderland up Stee“ für eine Änderung des Bergrechts. Denn sie befürchten gravierende Bodenabsenkungen durch die Eingriffe in die Salzstöcke und Schäden für ihr Eigentum.

Früh fanden sie mit den CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann und Hans-Werner Kammer Verbündete. So kritisiert Connemann: „Die jetzige Rechtslage ist unsicher und frustrierend. Die Speicherung von Gas dient dem Allgemeinwohl. Deshalb müssen die Bewohner auch bei Schäden die Gewissheit haben, dass sie entschädigt werden. Zurzeit werden sie aber wie bei einem Ping-Pong-Spiel vom einem zum anderen gereicht.“

Denn Untergrundspeicher sind nach dem Bundesberggesetz ein Unikum. Das Gesetz sieht Beweiserleichterungen und die Entschädigung über einen Fonds für Anwohnern von Bergwerken vor. Lange Zeit war streitig, ob diese Regelungen auch für die Anwohner von Untergrundspeichern wie in Jemgum oder Etzel gelten. Deshalb hatte das Bundeswirtschaftsminister auf Betreiben von Connemann und Kammer ein Gutachten in Auftrag gegeben. Am Ende bestätigte der Gutachter Prof. Mann Mitte letzten Jahres: nach derzeitiger Rechtslage bestehen unterschiedliche Auffassungen, ob und in welchen Fällen das Bergschadensrecht auf Untergrundspeicher anwendbar ist. Eine Anpassung des Bundesberggesetzes ist erforderlich.

Und wie geht es nun weiter? Einmal mehr traf sich jetzt die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann mit dem Vorstand der Bürgerinitiative „Rheiderland Up Stee“. Die Neuigkeiten, die sie dabei im Gepäck hatte, waren durchweg positiv.

Denn das Bundeswirtschaftsministerium plant, die Anwendung des Bergschadensrechts auf Untergrundspeicher in das Bundesberggesetz aufzunehmen. Dafür hatten sich Connemann und ihr Fraktionskollege Hans-Werner Kammer wiederholt stark gemacht. „Wir haben lange für die Belange der Betroffenen geworben. Jetzt haben wir endlich das klare Signal, dass diese dringend notwendige Anpassung kommen wird“, freute sich Connemann.

Die Anpassung zum Thema Untergrundspeicher soll Teil eines Gesetzespakets zum Fracking werden. In den kommenden Wochen werden Bundeswirtschaftsministerium und Bundesumweltministerium erste Entwürfe zur Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes und des Bergrechts erarbeiten. Das Bundeskabinett soll sich bereits nach der Sommerpause mit den Entwürfen befassen. „Das Ministerium drückt aufs Tempo. Der verbesserte Schutz der Anwohner rückt damit in greifbare Nähe“, so Connemann.

„Wir wissen, dass es noch ein langer, steiniger Weg zu gehen sein wird. Aber dies ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung“, stellte der Vorsitzende von „Rheiderland Up Stee“, Gerd Santjer, fest. Und damit hat er völlig Recht. Denn zunächst sind noch Details bei der Festlegung des Einwirkungsbereiches oder der Sicherung von Schadensersatzansprüchen durch einen Fonds zu klären.

Trotzdem sind Santjer und seine Mitstreiter sicher: „In Jemgum wird die Änderung des Bergrechts für viel Erleichterung bei den Betroffenen sorgen.“ Wenn alles nach Rheiderland Up Stee und Gitta Connemann geht, wird dann im Schadensfall keiner der Anwohner im Stich gelassen und es herrschen klare Verhältnisse.

(v.r.n.l.) Gitta Connemann und Annäus Bruns mit den Rheiderland Up Stee Vorsitzenden Gerd Santjer, Henriette Remmers und Edzard Busemann
(v.r.n.l.) Gitta Connemann und Annäus Bruns mit den Rheiderland Up Stee Vorsitzenden Gerd Santjer, Henriette Remmers und Edzard Busemann

8.8.2014: „Spielend helfen lernen“

LEER. „Spielend helfen lernen“ – so lautet das Motto der THW-Jugend. In fast jedem THW-Ortsverband besteht eine Jugendgruppe mit Mädchen und Jungen ab 10 Jahren. Wie bei der THW-Jugend in Leer. Dort sind rund 25 Jugendliche aktiv. Sie lernen von den erwachsenen Helfern zu orten, retten, bergen, räumen, sprengen und vieles mehr. „Hier wird technisches Wissen auf spielerische Weise vermittelt. Und so wächst der Nachwuchs heran, der uns später hilft.“ Grund genug für die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann, die Arbeit zu unterstützen. Statt eines Honorars für einen Rednereinsatz bat sie um eine Spende für die THW-Jugend. „So sieht praktisch gelebte Hilfeleistung und Unterstützung der Jugendarbeit aus, für die wir uns ganz herzlich bedanken, auch als Anerkennung für der Ehrenamtlichkeit“, so Volker Pretzer. Nun konnten der Vorsitzende THW-Helfervereinigung Leer Volker Pretzer, THW-Ortsbeauftragter Stefan Sandstede und der Jugendbetreuer Steffen Tirrel, sowie zwei Junghelfer, 500 Euro in Empfang nehmen. „Wir freuen uns über diese Zuwendung für unsere Jugendarbeit. So können wir zusammen mit der THW-Helfervereinigung, neue Ausstattung für die Jugend beschaffen und so den Jugenddienst sicherlich noch interessanter gestalten.“

: Freuen sich über die Spende für die Jugend: Vorsitzende THW-Helfervereinigung Leer Volker Pretzer (links) und der Jugendbetreuer Steffen Tirrel (rechts)
: Freuen sich über die Spende für die Jugend: Vorsitzende THW-Helfervereinigung Leer Volker Pretzer (links) und der Jugendbetreuer Steffen Tirrel (rechts)

21.7.2014: „Grünes Licht für die Bahn auf dem Hümmling“

BERLIN/EMSLAND. Seit 1898 fährt die Bahn von Lathen nach Werlte. Unzählige Fahrgäste und Güter wurden von ihr transportiert – bis hin zu Erdöl aus Ostenwalde. Dennoch schien 2011 das Ende für die Emsländische Eisenbahn (EEB) nahe. Die Beförderung von Personen und Gütern wurde aus Sicherheitsgründen auf der gesamten Strecke untersagt. Die Bahnstrecke wurde wegen Oberbauschäden von der Landeseisenbahnaufsicht technisch gesperrt. Die Kosten für die Reaktivierung belaufen sich auf knapp 9 Millionen Euro – zu viel für die EEB.

Im vergangenen Jahr zeichnete sich ein Hoffnungsschimmer ab. Der Bund beschloss, zukünftig 25 Millionen Euro pro Jahr für die Sanierung von Bahnstrecken zur Verfügung zu stellen. Diese öffentlichen Mittel werden nach der verkehrlichen Bedeutung einer Bahnstrecke gewährt – unabhängig davon, wer deren Eigentümer ist. Bis zu 50 % Förderung durch den Bund lockten. Das Programm schien wie gemacht für die EEB.

Schien. Denn es gab einen Haken. Nach der ersten Formulierung des Gesetzentwurfes wäre die Strecke auf dem Hümmling nicht förderfähig gewesen. Der Landkreis Emsland sowie die Samtgemeinden Lathen, Sögel und Werlte machten die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann darauf aufmerksam. Die Region war sich einig: der Verkehrsträger Schiene darf nicht leichtfertig aufgegeben werden.

Connemann reagierte: „Eine Region steht und fällt mit ihrer Verkehrsinfrastruktur. Der Hümmling besitzt keine Bundesstraße, keinen Wasseranschluss. Die Aufgabe der Bahnstrecke hätte uns weiter geschwächt.“ Sie vermittelte ein Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann aus dem Verkehrsministerium – mit Erfolg. Das Gesetz über die „Bundesförderung der Investitionen in den Ersatz der Schienenwege der öffentlichen nicht bundeseigenen Eisbahnen im Schienengüterfernverkehrsnetz“ wurde für das Emsland angepasst.

„Das war der erste Aufschlag vom Bund.“, so Connemann. Aber es gab immer noch Hausaufgaben für den Landkreis Emsland. Denn die Bundesförderung war an die Bedingung geknüpft, dass auf der Strecke in den vergangenen zwölf Monaten vor dem Antrag an den Bund Schienengüterverkehre abgewickelt wurden. Zwischen Lathen und Werlte war jedoch kein Zug mehr unterwegs. Und das, obwohl sich die Tonnagen auf der Schiene in den kommenden Jahren nach oben entwickeln werden.

Daraufhin beschloss der Kreistag des Landkreises Emsland, dass die Bahnstrecke in zwei Schritten saniert und wieder in Betrieb genommen werden sollte. Zunächst wurde die erste Strecke zwischen Lathen und Sögel provisorisch wiederhergestellt. Der komplette Ausbau würde knapp 5 Millionen Euro kosten. Der Landkreis Emsland investierte 150.000 Euro, um die Trasse notdürftig instand zu setzen. Im Januar 2014 setzte sich erstmals seit der Sperrung der Strecke wieder ein Güterzug Richtung Werlte in Bewegung.

„Diese Investition des Emslandes hat sich gelohnt.“, berichtet Connemann voller Respekt. Denn nun gibt es „grünes Licht aus Berlin für die Bahn auf dem Hümmling.“ Jetzt ist es nämlich amtlich: Der Bund beteiligt sich mit 50 Prozent an der Instandsetzung der Bahnstrecke. Für die erste Teilstrecke werden 2.479.500 Euro freigegeben. In diesem Jahr werden 1.487.500 Euro und im kommenden Jahr 992.000 Euro aus Berlin für den ökologischen Verkehrsträger EEB in das Emsland fließen.

Mit der Bundesförderung sei ein wichtiger Schritt in Richtung Wiederbelebung getan. Diese Förderung von 50 % sei daran gekoppelt, dass sich das Land ebenfalls beteilige. Weitere 40 Prozent seien vom Land Niedersachsen beizusteuern. Die EEB und damit der Landkreis müssten dann noch 10 % (498.500 Euro) aufbringen. Das Land hat zwischenzeitlich ebenfalls grünes Licht signalisiert. Connemann ist sich nun sicher. Der gemeinsame Einsatz hat sich gelohnt. „Die Bahn auf dem Hümmling wird wieder fahren.“

7.7.2014: Gastfamilien und Austauschschüler gesucht

EMSLAND/OSTFRIESLAND. Seit nunmehr 30 Jahren reisen junge Austauschüler mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages und dem US-Kongress in die Vereinigten Staaten von Amerika. Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) sollen die jungen Menschen aus Deutschland als „Kultur-Botschafter“ die Verständigung und das Verständnis der beiden Nationen verbessern. Als Patin bei diesem Projekt engagiert sich seit Jahren auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann.

„Ich glaube, dass das Herz eines Landes in den Familien schlägt. Nirgendwo haben junge Menschen die Chance, so gute Einblicke in die Lebensweise einer fremden Kultur zu bekommen wie in Gastfamilien in den USA“, erklärt Connemann, die schon etliche Jugendliche aus der Region als Patin betreute.

Für das Austauschjahr 2015/2016 können sich interessierte junge Menschen noch bis zum 12. September 2014 bewerben. Während ihres Aufenthaltes in den USA leben die Jugendlichen in ausgewählten Gastfamilien und besuchen eine örtliche Schule. Die PPP-Stipendien sind Vollstipendien, die den kompletten Kostenbeitrag für ein Austauschjahr umfassen – inklusive Reise, Versicherung, Organisation und Betreuung. Die Bewerbungsunterlagen sowie weitere Informationen gibt es im Internet unterwww.bundestag.de/ppp.

Parallel werden aber auch in der Region Gastfamilien gesucht, die ab August/September 2014 einen der diesjährigen US-amerikanischen PPP-Stipendiaten für ein Schuljahr bei sich aufnehmen möchten.

„Gastfamilien haben die Möglichkeit, sich das Ausland und damit auch eine andere Lebensweise ins eigene Haus zu holen“, so Gitta Connemann. „Sie ermöglichen einem jungen Menschen aus einem anderen Land eine einmalige Erfahrung. Und sie entdecken ihrerseits eine andere Kultur ganz persönlich.“ Interessierte Familien können sich direkt bei der für den Wahlkreis zuständigen Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) melden unter Telefon 040 2270020 oder per E-Mail an gastfamilien@yfu.de.

Gitta Connemann zusammen mit PPP-Teilnehmer Dominik Läken,vor dessen Reise nach Idaho.
Gitta Connemann zusammen mit PPP-Teilnehmer Dominik Läken,vor dessen Reise nach Idaho.

3.7.2014: Lichtblick für Zukunft des Zentrums für Generationen in Papenburg

BERLIN/PAPENBURG. Schon lange ist für viele Enkel der Besuch der Großeltern mit einer kleinen oder großen Reise verbunden. Es ist nicht mehr die Regel, dass es um zwei Ecken geht und schon kann man auf Omas Schoß hüpfen. Gerade der Arbeitsmarkt zwingt viele Menschen, sich von Heimat und Familie zu entfernen. Damit gibt es immer weniger Berührungspunkte für unterschiedliche Altersgruppen.

Das Zentrum für Generationen schließt diese Lücke seit 2009. Trägerin ist die Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland. Am Spillmannsweg in Papenburg begegnen sich Jung und Alt und profitieren von den Erfahrungen oder Fähigkeiten der anderen Generationen. Ob Computerkurse für Senioren, Hausaufgabenhilfe für Schüler oder ganz einfach nur Spielenachmittage.

„Das Zentrum ist ein Erfolgsprojekt. Es macht unser Leben wärmer und heller. Viele Menschen finden hier eine Anlaufstelle und damit Halt im Alltag“, schwärmt die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann. Sie begleitet die Einrichtung seit deren Gründung und setzte sich dafür ein, dass dieses eine laufende Bundesförderung erhielt.

Das Modellprogramm läuft nun aus. Deshalb hatten Vorstand und Geschäftsführung um die Vorsitzende Uschi Mersmann und Dr. Thomas Südbeck Sorgen, wie es in Zukunft mit der Finanzierung weitergehen soll. Diese teilten sie Connemann mit, die Unterstützung zusagte und sich mit den verantwortlichen Familienpolitikern und Haushältern in Verbindung setzte. Denn bislang beteiligt sich der Bund immerhin mit 30.000 Euro im Jahr. So soll es auch weitergehen.

Dafür ist nämlich jetzt im Entwurf des Bundeshaushaltes für 2015 ein erster Aufschlag gemacht worden. Die Bundesregierung hat im Haushalt für das kommende Jahr 2015 eine Förderung von 16,5 Millionen Euro veranschlagt. Das bedeutet für die rund 450 Einrichtungen in Deutschland eine Finanzspritze von gut 30.000 Euro, also auch für Zentrum für Generationen in Papenburg.

„Es gibt allerdings eine Voraussetzung wie schon in den letzten Jahren: die Bundesförderung gibt es nur bei einer Kofinanzierung von 10.000 Euro durch Stadt, Kreis und Land.“, berichtet die Christdemokratin. „Hier stehen alle in der Pflicht.“

Es gibt also einen Lichtblick für die Papenburger Einrichtung. Aus Sicht von Connemann zu Recht. „Hier begegnen sich nicht nur Menschen. Hier begegnet man sich mit dem Herzen“. Auch Uschi Mersmann bekräftigt dies: „Der Erfolg der letzten Jahre gibt uns und der Einrichtung Recht. Wir sind froh und dankbar, dass wir unsere Arbeit fortsetzen können. Dabei helfen uns die Bundesmittel in hohem Maße.“

3.7.2014: Lichtblick für Zukunft des Mehrgenerationenhauses in Leer

BERLIN/LEER. Schon lange ist für viele Enkel der Besuch der Großeltern mit einer kleinen oder großen Reise verbunden. Es ist nicht mehr die Regel, dass es um zwei Ecken geht und schon kann man auf Omas Schoß hüpfen. Gerade der Arbeitsmarkt zwingt viele Menschen, sich von Heimat und Familie zu entfernen. Damit gibt es immer weniger Berührungspunkte für unterschiedliche Altersgruppen.

Das Mehrgenerationenhaus in Leer schließt diese Lücke seit Januar 2008. Trägerin ist die ev.-luth. Christuskirchengemeinde. Im Katharina-Bora-Haus am Hoheellernweg begegnen sich Jung und Alt und profitieren von den Erfahrungen oder Fähigkeiten der anderen Generationen. Ob Computerkurse für Senioren, Hausaufgabenhilfe für Schüler oder ganz einfach nur Spielenachmittage.

„Das Mehrgenerationenhaus ist ein Erfolgsprojekt. Es macht unser Leben wärmer und heller. Viele Menschen finden hier eine Anlaufstelle und damit Halt im Alltag“, schwärmt die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann. Als Schirmherrin begleitet sie die Einrichtung seit deren Gründung und setzte sich dafür ein, dass dieses immer eine Bundesförderung erhielt.

Das Modellprogramm läuft nun aus. Deshalb hatten die Verantwortlichen Sorgen, wie es in Zukunft mit der Finanzierung weitergehen soll. Unterstützung erhielten sie auch von der Unionspolitikerin, die sich mit den verantwortlichen Familienpolitikern und Haushältern in Verbindung setzte. Denn bislang beteiligt sich der Bund immerhin mit 30.000 Euro im Jahr. So soll es auch weitergehen.

Dafür ist nämlich jetzt im Entwurf des Bundeshaushaltes für 2015 ein erster Aufschlag gemacht worden. Die Bundesregierung hat im Haushalt für das kommende Jahr 2015 eine Förderung von 16,5 Millionen Euro veranschlagt. Das bedeutet für die rund 450 Einrichtungen in Deutschland eine Finanzspritze von gut 30.000 Euro, also auch für das Mehrgenerationenhaus in Leer.

„Es gibt allerdings eine Voraussetzung wie schon in den letzten Jahren: die Bundesförderung gibt es nur bei einer Kofinanzierung von 10.000 Euro durch Stadt, Kreis und Land.“, berichtet die Christdemokratin. „Hier stehen alle in der Pflicht.“

Es gibt also einen Lichtblick für die Leeraner Einrichtung. Aus Sicht von Connemann zu Recht. „Hier begegnen sich nicht nur Menschen. Hier begegnet man sich mit dem Herzen“.

25.6.2014: China trifft Ostfriesland

HESEL. „Eine Bundestagsabgeordnete muss sehr gut Auto fahren können. Und sie braucht bequeme Schuhe.“ So lauteten einige der Erkenntnisse von Emily Fu nach einem Tag mit Gitta Connemann. Die 17-jährige Chinesin kommt aus Shenzhen. Seit September letzten Jahres lebt sie in der Pastorei in Hesel. Mit der Familie Bischoff fand sie für ein Jahr eine Gastfamilie. Seitdem besucht sie die Freie Christliche Schule Ostfriesland in Veenhusen und entdeckt jeden Tag Neues.

Beim Osterfeuer in Hesel traf die junge Chinesin auch auf die Bundespolitik. Bei ihrem Lieblingsessen Bratwurst kam Emily mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann ins Gespräch. Ihr Interesse war geweckt. Connemann bot ihr einen Schnuppertag an. Denn diese glaubt: „Wer weiß schon, was Politiker wirklich tun? Am besten kann man sich ein eigenes Bild durch ein Praktikum machen.“

Nun erlebte die Jugendliche einen Tag, der es in sich hatte. Um 07.30 Uhr startete die Fahrt in Hesel. Zur Verblüffung von Emily saß am Steuer – die Abgeordnete selbst. Denn Dienstwagen und Chauffeur gibt es für Abgeordnete nur im Film. Auf dem Terminplan standen eine Ausstellungseröffnung, eine Pressekonferenz, zwei Betriebsbesuche, die Begleitung eines Präsidenten aus Berlin. Der Weg führte von Hesel nach Surwold, Papenburg, Nortmoor, Westrhauderfehn, Papenburg und zurück. Am Ende des Tages standen 200 Kilometer auf dem Tacho.

Trotz der Anstrengungen war das Praktikum für die Jugendliche eine spannende Erfahrung: „Vor meinem Praktikum bei Frau Connemann hätte ich wirklich nicht gedacht, dass eine Abgeordnete so beschäftigt ist. Was mir aber am wichtigsten ist, ist dass ich gesehen habe, dass auch Frauen in der Politik großartig sein können.“

Im Juli heißt es für Emily erst einmal Abschiednehmen. Denn sie wird dann ein Internat in der Schule Schloss Salem in Baden-Württemberg besuchen. Doch das Kapitel Hesel endet dann noch lange nicht für die Chinesin. Im August wird sie nämlich die Familie Bischoff gemeinsam mit ihren Eltern besuchen und auch die Schulferien will sie in Ostfriesland bei ihren Gasteltern verbringen.

Gitta Connemann zusammen mit Praktikantin Elily Fu
Gitta Connemann zusammen mit Praktikantin Elily Fu

24.6.2014: Sieben Tage zwischen Kameras, Reportern und Politikern

BERLIN. „Generation Grenzenlos – welche Chancen eröffnet uns Europa?“ Dies ist das Motto des nun schon 11. Jugendmedienworkshops im Deutschen Bundestag. Bewerben können sich Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Jahren mit einem Beitrag zum Thema des Workshops. Dies können schriftliche Berichte, Filme, Radiobeiträge oder Fotos sein.

Ausgewählt werden 30 jungen Journalisten aus dem gesamten Bundesgebiet. Diese können eine Woche lang hinter die Kulissen des Geschehens in der Hauptstadt sehen. Sie hospitieren in Redaktionen, haben die Gelegenheit mit Hauptstadtjournalisten und Abgeordneten zu sprechen und erstellen eine eigene Veranstaltungszeitung.
Auch in den Plenarsitzungen können die Nachwuchsjournalisten politische Luft schnuppern. „In Berlin entstehen politische Nachrichten. Die Jugendreporter lernen dabei beide Seiten kennen.“, unterstützt die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann das Projekt.

Das Projekt wird vom Deutschen Bundestag, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland angeboten. Als Termin stehen die Tage vom 5. Oktober bis zum 11. Oktober 2014 bereits fest. Jugendliche mit einem besonderen Interesse an Medienarbeit können sich noch bis zum 21. Juli 2014 auf der Internetseite http://www.jugendpresse.de/bundestag bewerben. Hier gibt es auch nähere Informationen. Natürlich hilft auch gerne die Abgeordnete des Wahlkreises Unterems Gitta Connemann weiter.

Gitta Connemann steht Rede und Antwort
Gitta Connemann steht Rede und Antwort

18.6.2014: Connemann übernimmt politische Patenschaft

BERLIN/HAVANNA. „Bei uns ist das Recht, seine Meinung frei sagen zu können, eine Selbstverständlichkeit. Menschen in anderen Ländern wie Kuba werden dafür verfolgt.“, berichtete jetzt die CDU-Bundestagsabgeordnete nach Gesprächen mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte. Die gemeinnützige Menschenrechtsorganisation weist daraufhin, dass in Kuba die Gewalt gegen Bürgerrechtler immer stärker wird.

Zu den Verfolgten gehört auch Martha Beatriz Roque Cabello. Die Kubanerin ist 69 Jahre alt. Sie engagiert sich in der Bürgerrechtsorganisation „Gruppe 75“. Allein wegen dieser Mitgliedschaft wurde sie im Jahre 2003 verhaftet und zu einer 20-jährigen Haftstrafe verurteilt. Inzwischen hat sie wegen gesundheitlicher Probleme Hafturlaub. Dieser kann jedoch jederzeit wiederrufen werden. Die engagierte Frau gründete 1994 das unabhängige Kommunikationsnetzwerk „Instituto Cubano de Economistas Independientes Manuel Sánchez Herrero“, das für die Menschen auf Kuba als Plattform für freien Meinungsaustausches dienen soll.

Gitta Connemann hat nun die politische Patenschaft für Martha Beatriz Roque Cabello übernommen. „Das kubanische Regime versucht immer wieder, die Meinungs- und Versammlungsfreiheit von „Andersdenkenden“ einzuschränken. Davon lassen sich mutige Frauen wie Martha Beatriz Roque oder Berta Soler, die Sprecherin der „Damen in Weiß“, aber nicht einschüchtern. Obwohl sie drangsaliert werden, kämpfen sie weiter für die Einhaltung der Menschenrechte auf Kuba“, so Gitta Connemann.

Damit hat die CDU-Bundestagsabgeordnete Recht. Denn das Haus der Kubanerin steht unter ständiger Überwachung – jeder Gast muss sich von der Staatssicherheit kontrollieren lassen. „Das ist wie eine Haftstrafe. Allerdings muss sich die Regierung Kubas dafür nicht international verantworten“, erklärte Connemann.

Um die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen und auch zum Schutz der Bürgerrechtlerin engagiert sich die Christdemokratin im Rahmen des IGFM-Patenschaftsprogramms für Cabello. „Repressionen gegen Bürgerrechtlerin müssen aufhören“, formulierte Connemann klar und deutlich.

Martha Beatriz Roque Cabello
Martha Beatriz Roque Cabello